Ich bin ein Bürohund, dein neuer Arbeitskollege…

Ich bin ein Bürohund, dein neuer Arbeitskollege…

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Du hast einen Hund und bist Vollzeit berufstätig? Früher ein absolutes Ausschlusskriterium für die Haltung eines Hundes. Zumindest wenn du (Gott sei dank) nicht zu den Menschen gehörst, die ihren treusten Freund 10 Stunden am Tag alleine mit voller Blase zu Hause versauern lassen.

Zum Glück gibt es mittlerweile zahlreiche Tagesstätten, Hotels, Gassi-Services und nette Unternehmen mit einem Herz für unsere Hunde. In einem früheren Beitrag haben wir bereits von verschiedenen Alternativen berichtet. Heute möchten wir dir den Bürohund vorstellen…

IMG_0042Hunde werden immer mehr zum Kindersatz, auch ich sage: Mein Kind hat Pfoten. Zum Glück bin ich selbständig und muss mit niemandem diskutieren, ob Fossie Bürohund sein darf oder nicht. Jedoch werden auch  die Arbeitgeber glücklicherweise immer tierfreundlicher. Der Trend der letzten Jahre zeigt, dass immer mehr Unternehmen Ihren Mitarbeitern das mitbringen von Hunden erlauben.

KollegeHund_PlakatAm 25.06.2015 ist wieder die Aktion „Kollege Hund“
Die Aktion „Kollege Hund“ wird vom Deutschen Tierschutzbund initiiert und stößt bei vielen Unternehmen auf offene Ohren und Türen. Einmal im Jahr (mit Einverständnis des Chefs) dürfen die Hunde zu dieser Aktion ihre Besitzern einen Tag lang in den Betrieb begleiten. Oft ist das der Anfang eines wunderbaren Miteinander im Büro. Hunde verbessern nicht nur das Betriebsklima, sondern bauen auch Stress ab. So wirkt das streicheln eines Hundes blutdrucksenkend. Mitarbeiter die Ihren pelzigen Freund mit zur Arbeit nehmen sind seltener krank und motivierter. Kollegen die verschlossener sind, kommen mehr aus sich raus, denn ein Hund ist doch ein prima Smalltalk-Thema.

dog-624951_1280Eignet sich dein Hund überhaupt als Bürohund?
Doch auch hier ist zu bedenken, nicht jeder Hund eignet sich als „Arbeitskollege“.
Der Hund sollte ein Grundgehorsam besitzen, denn wenn du einmal zu einem Meeting musst, sollte er schon brav warten können. Ein Hund der quengelt, verzweifelt nach dir sucht, oder Angst vor Drucker und co. hat, hat im Büro nichts zu suchen. Denn das bedeutet nicht nur für deinen Hund Stress sondern ist auch für deine Arbeitskollegen kein angenehmes Arbeitsumfeld. So wie du einen festen Arbeitsplatz hast, sollte auch dein Hund einen festen Platz haben. Ein Rückzugsort und selbstverständlich frisches Wasser. Auch wenn es sicher gut gemeint ist, sollte nicht jeder Kollege, zu jeder Zeit, deinem Hund Leckerlis geben, dass das ungesund ist, ist sicher selbstredend. Die Pause gilt deinem Hund, da möchte er dann nämlich bewegt und ausgepowert werden, damit er während der zweiten Halbzeit im Büro wieder Kraft tanken kann und ausgeglichen ist.

startup-594091_1280Der Chef ist schonmal überzeugt, fehlen noch die Arbeitskollegen…
Wenn dein Chef also damit einverstanden ist, dass dein Hund zukünftig mit ins Büro darf, dann müssen zumindest deine direkten Arbeitskollegen noch gefragt werden. Denn es gibt Sie, die Menschen die Allergien haben, oder das Hundehaar auf ihrem Brot nicht so selbstverständlich finden wie du und ich. Wenn das also ein Problem ist, ist dein Hund in einer Huta (Hundetagesstätte) doch besser aufgehoben.

KH_Logo_mit_Pedigree_430Versuch macht klug…
Haben weder Chef noch Arbeitskollegen nichts gegen den neuen „Mitarbeiter“ auf Probe, dann versuch es doch mal und zeig deinen Kollegen und Chefs wie toll das Arbeiten mit Hund sein kann. Wir haben dir hier das Anmeldeformular des Deutschen Tierschutzbundes zum herunterladen hinterlegt und wer weiß, vielleicht ist das der Beginn eines tierischen Arbeitsumfeldes.

Wir würden uns freuen, wenn du uns in den Kommentaren erzählst du, wie du den Arbeitsalltag mit deinem Hund gelöst hast?

Alles liebe und auf eine tierische Bürozeit

Fossie und Manuela

4 Antworten

  1. Emmely darf mich tatsächlich an zwei Tagen in der Woche zur Arbeit begleiten, diese sind gleichzeitig meine längsten, da ich zwischendrin auch mal zwei Stunden Pause und somit Zeit für Gassirunden habe. Sie ist aber nicht nur dabei, sondern begleitet mich in meinen Therapien. Die anderen Tage sind kürzer und werden als Pause genutzt, denn in der Woche ist auch noch einmal THS Training- da freut sich das kleine Indianermädchen über Ruhe.

    Liebste Grüße
    Lizzy und das Indianermädchen

  2. Ich finde das auch gut 🙂 Im Büro stört der Hund auch keinen 🙂

  3. Eine Kollegin bringt regelmäßig Ihren Hund mit. Der stört niemanden, ist ruhig und die meiste Zeit am schlafen 😉 Und die meisten freuen sich auch, wenn er da ist, gestört fühlt sich niemand.

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